Info zum Mobilfunkstandard LTE
Diagnose Funk - Auf einen Blick - Mobilfunkstandard LTE (September 2010)
Info zu TETRA/BOS- Behördenfunk
Diagnose Funk - Auf einen Blick - TETRA/BOS- Behördenfunk (September 2010)
0,6 V/m: Testphase in 16 französischen Städten
Frankreich, BioInitiative und Mobilfunk Antennen : 16 Städte wurden ausgewählt um in einer Testphase die Strahlungsbelastung experimentell auf 0,6 V/m zu begrenzen
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Porto Alegre Resolution
International Workshop on Non-Ionizing Radiation, Health and Environment 18./19.05.2009 in Porte Alegre, Brasilien:
Die
unterzeichnenden Wissenschaftler dieser Resolution stimmten darin überein,
dass der Schutz der Gesundheit, des Wohlbefindens und der Umwelt die sofortige
Annahme des Vorsorgeprinzips verlangt.
Dieses besagt "wenn es Hinweise auf mögliche aber noch unsichere
Nebenwirkungen gibt, könnten die Risiken durch Nichthandeln sehr viel
größer sein als die Risiken zu handeln, um diese Expositionen unter
Kontrolle zu bekommen. Das Vorsorgeprinzip verlagert die Beweislast von denen,
die ein Risiko vermuten, zu jenen, die es verneinen".
Washington-Konferenz 15.09.2009
Weitere Warnung der Europäischen Umweltagentur:
Erhärtete Beweislage erfordert Senkung der Grenzwerte
Schutzmaßnahmen für diskriminierte "Frühwarn"-Wissenschaftler gewährleisten
AUVA-Report
Athermische Wirkung bestätigt
Grenzwerte in Frage gestellt
Vorsorge gefordert
Der Report gibt aktuellen politischen Vorstößen hinsichtlich Grenzwertsenkungen und effizienter Vorsorgemaßnahmen ein erweitertes Fundament für einen möglichen Erfolg. Die immer größer werdende Front in der Bürgerschaft, welche sich unter anderem in Organisationen wie der Diagnose-Funk formiert, werden mit ihrer Aufklärung in allen Bevölkerungsschichten zu Lösungen im Sinne der Volksgesundheit beitragen.
Weitere Details entnehmen Sie dem AUVA-Report .
Unsere Nachbarn sind schon ein Stück weiter
Zwei Nachrichten aus der jüngsten Vergangenheit sind für uns sehr wichtig gewesen:
Frankreich
Nachdem schon Lyon eine Kampagne gegen die Handynutzung bei Kindern unter 12 Jahren gestartet hatte, präsentierte nun der französische Umweltminister Jean-Louis Borloo ein Gesetz, das Handywerbung verbieten soll, welche sich an Kinder unter 12 Jahren richtet, den Verkauf von Handys für Kinder unter 6 Jahren untersagt und zudem tiefere Grenzwerte ankündigt. Frankreich ist somit das erste Land, das eine derart groß angelegte Kampagne gegen die Gefahren der Handystrahlung durchführt, nachdem sich internationale Warnungen gehäuft hatten. Vor allem die russische Strahlenschutzkommission hat in einem bisher zu wenig beachteten Appell auf die hohen Risiken durch Mobilfunkstrahlung bei Kindern hingewiesen und sieht die kommenden Generationen in Gefahr.
Lesen Sie mehr unter : Frankreich handelt: Keine Handys für Kinder
Belgien:
Das Anliegen der Mobilfunkgesellschaften und der belgischen Bundesregierung wurde abgelehnt und die Brüsseler Vorgaben wurden bestätigt; ein deutlicher Schritt vorwärts, die Gesundheit vor Strahlung zu schützen. Drei Volt pro Meter (3V/m): das ist nun der einzig gültige Wert für die Exposition durch elektromagnetische Wellen (Mikrowellen), der in Kraft ist. In seiner Entscheidung, die diesen Donnerstag veröffentlicht wurde, hat das belgische Verfassungsgericht diesen gesetzlich festgelegten Grenzwert bestätigt, wie er in der Region von Brüssel am 15. März.2009 in Kraft trat.
Der Wert entspricht etwa 0,25 % des deutschen Grenzwertes!
Lesen Sie den mehr zu dem Thema unter Studie führt zu Grenzwertsenkung
EU-Agentur vergleicht WLAN-Strahlung mit Asbest
EEA fordert Maßnahmen gegen elektromagnetische Strahlung
London (pte/17.09.2007/06:20) - Die Europäische Umweltagentur (EEA) http://www.eea.europa.eu warnt nach der Veröffentlichung eines wissenschaftlichen Berichts eindringlich vor den Gefahren elektromagnetischer Strahlung, die beispielsweise durch WLAN-Netzwerke oder Mobiltelefone und ihre Masten ausgesendet wird. Diese Strahlung könnte eine Krise auslösen, wie jene, die durch die Entdeckung der Gefahren von Asbest, Nikotin und bleihaltigem Benzin, entstand. Der Bericht wurde von der sogenannten BioInitiative Working Group erstellt, die sich aus renommierten Wissenschaftlern, sowie Gesundheits- und Policy-Experten zusammensetzt, berichtet die Zeitung The Independent.
Die BioInitiative Working Group hat festgestellt, dass die Sicherheitsmaßnahmen gegen elektromagnetische Strahlungviel zu nachlässig seien. Zudem kommt ein aktueller britischer Report zu dem Schluss, dass nicht ausgeschlossen werden könne, dass die Verwendung von Mobiltelefonen Krebs auslöst. "Die aktuelle Forschung und die Analysen der Langzeiteffekte der Strahlung von mobiler Telekommunikation zeigen, dass es umsichtig von den Gesundheitsbehörden wäre, Maßnahmen zu treffen um vor allem empfindliche Gruppen wie Kinder weniger stark dieser Strahlung auszusetzen", erklärt Jacqueline McGlade, Executive Director der EEA.
Die EU-Agentur will die EU-Regierungen nun dazu bewegen, vorbeugende Maßnahmen hinsichtlich dieser schnell expandierenden neuen Technologie zu treffen. Die deutsche Regierung rät bereits jetzt davon ab, kabelloses Internet und Mobiltelefone zu nutzen. Durch die schnelle Verbreitung elektromagnetischer Strahlung entstanden derart viele neue Quellen für elektromagnetische Felder, sodass diese nun fast alle bewohnbaren Flächen der Erde überziehen. Das führt dazu, dass wir dieser Strahlung oft und in geballter Form ausgesetzt sind. Der wissenschaftliche Bericht fordert eine Änderung in der Art, mit der wir solche Technologien akzeptieren, testen und anwenden, um Gesundheitsprobleme globalen Ausmaßes zu verhindern.